Erfolgsstories

Michaela Schmelmer
Nürnberg-Zabo

Der Weg in die Selbstständigkeit begann für Michaela Schmelmer mit einer privaten Suche: Als ihr Schwiegervater infolge einer Krebserkrankung pflegebedürftig wurde, recherchierte die Nürnbergerin nach Möglichkeiten, ihn zu unterstützen – und stieß dabei auf das Lizenzsystem Betreuungswelt. Seit drei Jahren ist die Juristin nun selbst Partnerin des Unternehmens, das pflegebedürftigen Menschen eine kompetente, liebevolle und bezahlbare 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause ermöglicht.

Von der Betreuungssuche zur Selbstständigkeit

„Zu diesem Zeitpunkt war ich beruflich nicht mehr zufrieden“, erzählt die Mutter zweier Kinder, die viele Jahre im Vertrieb im IT- und Telekommunikationsbereich tätig gewesen war. Nach der Elternzeit hatte sie zwar wieder eine gut bezahlte Stelle gefunden, aber keine Tätigkeit, mit der sie glücklich war. Auf der Website der Betreuungswelt sah sie, dass Lizenznehmer gesucht wurden. „Das sprach mich direkt an“, erinnert sie sich. Aufgabe der Partner ist es, Kunden zu gewinnen, sie bei der Vermittlung der Betreuungskräfte zu begleiten und auf Dauer ihre Ansprechpartner zu bleiben. Die Pflege selbst leistet Personal aus Osteuropa, das in Zusammenarbeit mit Partneragenturen vermittelt wird.
Während sie bei anderen Anbietern die finanziellen Einstiegshürden abschreckten, erschienen Michaela Schmelmer die Konditionen bei der Betreuungswelt sehr fair. „Trotzdem hatte ich erstaunlicherweise Angst vor der Selbstständigkeit“, gibt sie zu. Dennoch entschied sie sich nach einem Gespräch mit ihrem Mann, den Schritt zu wagen und ihre Stelle zu kündigen.

Für Quereinsteiger geeignet

Tatsächlich ist für den Start mit der Betreuungswelt keine Erfahrung mit der Selbstständigkeit notwendig, denn das System ist erprobt und die Zentrale steht ihren Partnern mit Rat und Tat zur Seite. Und obwohl bei Michaela Schmelmer weitere familiäre Belastungen hinzukamen – auch ihr eigener Vater erkrankte und sie kümmert sich um ihre Mutter – entwickelte sich ihre Selbstständigkeit sehr gut. „Das Konzept gibt mir viel Flexibilität“, sagt sie. So kann sie beispielsweise online gewonnene Interessentenkontakte nutzen, um potenzielle Kunden telefonisch zu beraten und, wenn es passt, die Vermittlung der Betreuungskräfte beginnen. „Ursprünglich wollte ich auch über andere Wege Kunden gewinnen und Netzwerke aufbauen, doch aufgrund der begrenzten Zeit habe ich davon fürs erste abgesehen“, erzählt sie. Doch mittlerweile wird ihr Angebot auch so mehr und mehr weiterempfohlen. Dazu kommt: Ihre Arbeit ist ortsunabhängig, für sie ein großer Vorteil.

„Gut zuhören und verstehen“

Den größten Teil ihrer Arbeitszeit verbringt Michaela Schmelmer am Telefon. Schon beim ersten Kontakt ist es der Betreuungswelt-Partnerin wichtig, den Kunden gut zuzuhören und ihre Situation zu verstehen. „Das hilft für alle weiteren Fragen und auch, wenn mal nicht alles glatt läuft“, sagt sie. „Wenn es um so ein persönliches Thema geht, kochen auch mal Emotionen hoch, da gilt es dann ruhig zu bleiben und zu schauen, wie sich ein Problem lösen lässt“, so ihre Erfahrung. So sorgte auch die Corona-Pandemie anfangs für viele Sorgen – doch die Arbeit lief normal weiter und die Partneragenturen im Ausland konnten weiterhin Personal vermitteln.

Von selbst läuft das Unternehmen allerdings nicht. „Man muss fleißig sein, sich selbst motivieren und organisieren können und Eigeninitiative haben“, sagt Michaela Schmelmer. Und, eine wichtige Voraussetzung sei die Freude am Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen.

Skalierbar – und eine Tätigkeit mit Sinn

Bisher erledigt die Betreuungswelt-Partnerin alle Aufgaben selbst. Mit der wachsenden Zahl an Bestandskunden erwägt sie aber mittlerweile eine Erweiterung. „Gemeinsam mit einer anderen Partnerin überlege ich, im kommenden Jahr eine Mitarbeiterin einzustellen“, erzählt sie.
Nach drei Jahren ist ihre Bilanz sehr positiv: „Das Konzept passt für mich super und gibt mir viel Flexibilität. Es ist genial im Nebenberuf, aber passt für alle Lebenslagen.“ Für Michaela Schmelmer, die zum Ausgleich gern sportlich aktiv ist, ist die Partnerschaft mit Betreuungswelt eine langfristige Perspektive. Denn: „Ich kann die Tätigkeit ausweiten, wenn sich meine Lebenssituation ändert – und vor allem ist sie sinnvoll und ich freue mich immer wieder über die vielen positiven Rückmeldungen und die Dankbarkeit der Kunden.“

© Betreuungswelt

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